Baumusterprüfung modul d

Es werden Änderungsverordnungen erlassen, die die SOLAS- und IMO-Anforderungen, Prüfnormen und zulässigen Module für die Konformitätsbewertung für jedes Produkt detailliert beschreiben. Je nach Gerätetyp sind folgende Kombinationen von Konformitätsbewertungsmodulen zulässig – (B + D), (B + E), (B + F) und G. Das Konformitätsbewertungsverfahren ist in der nachstehenden Tabelle zusammengefasst. BTTG™, Notified Body 0338, ist für alle relevanten Module für eine Reihe von Brandschutzausrüstungen im Anhang A.1 der Richtlinie akkreditiert. Alle diese Gegenstände müssen die EG-Baumusterprüfung (Modul B) durchlaufen und dann eines der Verfahren zur Kontrolle der Produktion durchlaufen. Modul D eignet sich für Hersteller von Schiffsausrüstungen mit einem zugelassenen Qualitätssicherungssystem für die Produktion, Endproduktinspektion und -prüfung, wie ISO 9000 oder ähnliche Systeme. Modul E ist für Hersteller mit einem zugelassenen Qualitätssicherungssystem für die Endkontrolle und Prüfung geeignet. Eine regelmäßige Überwachung ist durchzuführen, um festzustellen, ob das vom Hersteller implementierte Qualitätsmanagementsystem aufrechterhalten wird. Wenn der Hersteller sein Qualitätsmanagementsystem von der Gesellschaft mit der geltenden Norm ISO 9001 und mit dem Prüfungsumfang für die betreffenden Produkte zertifizieren und bei der Gesellschaft registriert hat, kann er bei der Beantragung der Produktions-Qualitätssicherung (Modul D) oder der Produktqualitätssicherung (Modul E)* von Vorteil sein, da er nachweisen kann, dass er über ein wirksames zertifiziertes Qualitätssystem verfügt. Bei den periodischen Überwachungsaudits folgt das System in der Regel der ISO 9001-Zertifizierung nacheinander. Die Flexibilität des Moduls B ist bekannt, da die Prüfungsphase nur die technische Datei und/oder kritische Teile der Produktprobe umfassen kann.

Darüber hinaus ist das Modul speziell so konzipiert, dass es eine angemessene Flexibilität bietet, wenn eine einschlägige Praxis anerkannt werden muss, wenn die Inspektion eines Musters weder wirtschaftlich rentabel noch notwendig ist. Wenn Modul B am CE-Kennzeichnungsprozess eines Produkts teilnimmt, hat der Hersteller des jeweiligen Produkts in dieser Phase des CE-Kennzeichnungsverfahrens nicht das Recht, eine Konformitätserklärung zu erstellen oder die Identifikationsnummer der benannten Stelle an dem Produkt anzubringen. Die benannte Stelle führt die Prüfung des Qualitätssicherungssystems für die Produktion, die Endproduktinspektion und die Prüfung der betreffenden Produkte des Herstellers durch. Nach zufriedenstellendem Abschluss der Prüfung erlässt die benannte Stelle eine EG-Notifizierung über die Einhaltung der Vorschriften. Dann sollte der Hersteller das Radzeichen an jedem Produkt anbringen und eine Konformitätserklärung ausstellen. Wenn der Hersteller sein Qualitätsmanagementsystem von der Gesellschaft mit der geltenden Norm ISO 9001 und mit dem Prüfungsumfang für die betreffenden Produkte zertifizieren und bei der Gesellschaft registriert hat, kann er bei der Beantragung der Produktions-Qualitätssicherung (Modul D) von Vorteil sein, da er nachweisen kann, dass er über ein wirksames zertifiziertes Qualitätssystem verfügt. Es ist darauf hinzuweisen, dass zu den Konformitätsbewertungsverfahren die EG-Baumusterprüfung (Modul B) gehört, die immer gewählt werden muss, es sei denn, die Einheitenprüfung (Modul G) wird gewählt. Der Hersteller, der sich für die EG-Baumusterprüfung (Modul B) entschieden hat, stellt bei der benannten Stelle einen Antrag auf EG-Baumusterprüfung (Modul B). Nach Abschluss der EG-Baumusterprüfung (Modul B) kann der Hersteller je nach Qualitätssicherungssystem (Modul D), Produkt-Qualitätssicherung (Modul E)* oder Produktüberprüfung (Modul F) (entsprechend den zulässigen Modulen in der MED-Artikelliste) je nach Qualitätssicherungssystem und Umsetzungsgrad wählen und den Antrag für die gewählten Verfahren stellen.

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